Was Geld (nicht) vermag: "Alle meine Wünsche"

Grégoire Delacourt hat mit "Alle meine Wünsche" auf 126 Seiten ein Meisterwerk der lesbaren Poesie geschaffen. Der französische Autor beschreibt in seinem Roman die Macht der Wünsche und ihren Einfluss auf unser Glücksgefühl. Muss man alles haben? Oder macht es einen unglücklich, sich alles leisten zu können, weil dann die Wünsche auf der Strecke bleiben?

"Alle meine Wünsche" ist eines der wunderbarsten, berührendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Es hinterlässt seine Spuren im Leser - was kann man sich Schöneres von Literatur w ü n s c h e n, als dass sie einen für immer verändert?

Vom Inhalt möchte ich nicht viel verraten, nur: Die verheiratete Jocelyne, Besitzerin eines Kurzwarenladens und Betreiberin eines Blogs, wird zum Lotto spielen überredet. Ihre Gewinnspielteilnahme wird ihr gesamtes Leben verändern und den Leser Seite für Seite fesseln.

Viel Spaß mit "Alle meine Wünsche" - ein Buch, das man sich nicht entgehen lassen sollte!